Leben mit Vision Tagebuch


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Alles fängt mit Gott an (Tag 1)
9. Juni 2005


Aha, es geht also nicht um mich sondern um Gott. Es geht nicht um die Dinge, die ich möchte, sondern um die Dinge, die Gott für mich vorgesehen hat. Na super, einerseits ist dadurch meine ganze, augenscheinliche "Eigenständigkeit" hinfällig. Zum anderen ist es für mich einfacher, denn ich muß nicht mehr den weltlichen, schnell vergänglichen Dingen hinterher hetzen.

Alles weltliche sollte man eh vergessen. Was soll man damit? Wie schon erwähnt: alles weltliche ist vergänglich, doch das Göttliche ist ewig. Beim lesen ist mir der Film Matrix eingefallen. Im ersten Teil der Trilogie ist Neo bei dem Orakel und trifft dort auf mehrere Kinder. Neo, ein erwachsener Mann kennt die weltlichen Gesetze (z.B. die Gesetze der Schwerkraft, etc.), kann sich nicht mehr, bzw. nur schwer auf etwas Neues einstellen, auf neue "Gesetze". Er hat Schwierigkeiten sich darauf einzulassen, daß alles was er bisher gelernt hat hinfällig ist. Die Kinder hingegen, die noch nicht so viele weltliche Erfahrungen haben und sich noch auf neue Sachen gerne einlassen, sind in Ihrem Verständnis viel freier, sie haben keine Zweifel und können somit mehr als der Held des Films.

Wir können nur eine beste Lösung für die Sinn- und Zielfrage unseres Lebens finden, Gott aber hat die beste Lösung. Wen fragen Sie, nach den Sinn einer Erfindung?


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